Studiengang

B.Eng. Elektrotechnik - Sensorik

Anbieter:
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Ort, Bundesland, Land:
Karlsruhe, Baden-Württemberg, Deutschland
Typ:
Vollzeit
Abschluss:
B.Eng. (Bachelor of Engineering)
Dauer:
7 Semester
Dieses Bildungsangebot auf die Merkliste setzen

Das Studium

AKTUELL AKTUELL AKTUELL AKTUELL
Auf einer neuen, coolen Seiten gibts Infos und Videos (von Studierenden und Professoren) zum Sensorikstudium:

www.sensorik-studium.de (oder einfach unten auf den Link klicken)

Jeder kennt die menschlichen Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Sensorik ist die Umsetzung dieser menschlichen Sinne in die Technik und somit ein hochinteressantes, höchst innovatives Betätigungsfeld. Sensoren nehmen Messgrößen (z. B. Temperatur, Druck, akustische und optische Signale, Konzentration) auf und wandeln sie in elek- trische Signale.

Das Bachelorstudium Elektrotechnik – Sensorik beinhaltet sieben Studiensemester. Die ersten zwei Semester sind das Grundstudium, in dem die naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen vermittelt werden, die darauffolgenden fünf Semester sind das Hauptstudium.

Trotz des etwas speziell klingenden Namens handelt es sich um einen klassischen Ingenieurstudiengang mit breiter Grund- lagenausbildung, der zusätzlich umfangreiches Spezialwissen über Sensorsysteme vermittelt, das in allen Industriebrachen gefragt ist. Der Studiengang ist nicht so bekannt wie klassische Studiengänge, z.B. Maschinenbau, und deswegen nicht so überlaufen (gerade beim Doppeljahrgang 2012 in Baden-Württemberg ist die hohe Studienanfängerzahl ein Problem).

Im aktuellen Hochschulranking der „WirtschaftsWoche“ (Ausgabe 15 vom 7. April 2012), bei dem bundesweit mehr als 500 Personalverantwortliche zur Qualität der Hochschulabsolventen befragt wurden, rangiert die Fakultät Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Karlsruhe an erster Stelle und konnte die sehr guten Rankings der Vorjahre bestätigen.


Prof. Dr. Hubert Schwab
Studiendekan

Berufsbild und Karrierechancen

Da es nicht sehr viele Sensorikstudiengänge in Deutschland gibt, aber das Know-How zur Entwicklung hochwertiger Sensorsystem in der Industrie sehr gefragt ist, haben die Sensorikabsolventen hervorragende Berufsaussichten.

Als Elektrotechnikingenieur im Bereich Sensorik entwickeln Sie Sensorsysteme aller Art und wenden diese an. Moderne Sensorsysteme bestehen nicht nur aus einem Sensor, sondern verfügen über eine programmierte Intelligenz (integrierte Mikroprozessoren), Kommunikationsfähigkeit (BUS-Systeme, wire- less communication) und Reaktionsfähigkeit (Regelsysteme, Aktorik).

Sensoren sind heute in nahezu allen technischen Geräten, von einfachen Haushaltsgeräten bis komplexen Industrierobotern, enthalten. Entsprechend vielfältig sind die Anwendungsgebiete wie z.B. Sicherheitssysteme, Automatisierung von Produktions- prozessen, Biotechnologie, Automobil-, Medizin-, Umwelt-, Anlagen- oder Gebäudetechnik, usw.

Die Aufgabengebiete eines „Sensorikers“ reichen dabei von der Forschung und Entwicklung von Sensoren und Sensorsystemen, über die Fertigung von Systemen und deren Anwendung, z.B. zur Qualitätssicherung oder Prozessüberwachung/-optimierung, bis zum Vertrieb solcher Systeme. Welche Anwendungs- und Aufgabengebiete Ihnen am besten liegen werden Sie mit Sicher- heit im Studium herausfinden.

Studienplan und Studienschwerpunkte

1. & 2.Semester

  • Physik A+B
  • Mathematik 1+2
  • Elektronik 1+2
  • Informatik 1+2
  • (physikalische) Chemie/Werkstoffe
  • Messtechnik
  • Englisch
3. & 4.Semester
  • Phys./chem. Grundlagen der Sensorik
  • computergestützte Mathematik
  • Elektronik und Messtechnik
  • Konstruktion und Fertigung
  • Sensorik
  • Regelungstechnik
  • Digitale Signalverarbeitung
  • Schlüsselqualifikation
5.Semester
  • Praktisches Studiensemester
6.Semester
  • Optische Sensorik
  • Regelungstechnik und Aktorik
  • Informationssysteme
  • Wahlpflichtmodule
7.Semester
  • Computersimulation
  • Projektarbeit/Bachelor-Thesis
  • Abschlusskolloquium

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Kosten pro Semester:
€ 0

Zugangsvoraussetzungen:

Fachhochschulreife, Abitur oder sonstige Hochschulzugangsberechtigung. Ein Vorpraktikum vor Beginn des Studiums ist nicht notwendig.

Bewerberprofil:

Grundsätzlich sollten Sie sich natürlich für Technik interessieren. Für eine erfolgreiche Bewerbung sollten Sie im Schnitt gute Noten in den Schulfächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Physik bzw. Chemie vorweisen können, da diese bei der Zulassung besonders berücksichtigt werden.

Bewerbungsschluss:

  • 15. Januar (Sommersemester)
  • 15. Juli (Wintersemester)

Studienbeginn:

Jeweils zum Sommersemester (Mitte März) und Wintersemester (Anfang Oktober). Die genauen Termine werden im aktuellen Terminplan veröffentlicht.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend:
Deutsch
Auslandssemester:
möglich

Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu diesem Studiengang

Informationsmaterial
Rückruf

Der Anbieter

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft bietet Studiengänge in den Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissen- schaften und der Informatik an. Das gesamte Studienangebot ist sechs Fakultäten zugeordnet: Architektur und Bauwesen, Elektro- und Informationstechnik, Geomatik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau und Mechatronik sowie Wirtschaftswissenschaften.

Neben der Lehre kommt vor allem der Forschung eine große Bedeutung zu. Sie ist eine Kernkompetenz und damit profil- bildendes Element für die Hochschule. Die wissenschaftliche Weiterbildung nimmt ebenso einen wichtigen Stellenwert ein, womit die Hochschule ihren gesetzlichen Auftrag erfüllt.

Studieren in Karlsruhe

Die Nähe zu Frankreich und dem Schwarzwald machen Karlsruhe mit seinem milden Klima zu einer Stadt mit ausgedehntem Freizeitangebot. Noch besser bekannt ist Karlsruhe mit seiner TechnologieRegion als „Denkfabrik Deutschlands“ und der in Europa einzigartigen Forscherdichte. Ingenieure, Naturwissen- schaftler und Informatiker entwickeln und tüfteln hier in zahlreichen Hochtechnologie-Unternehmen und namhaften Forschungseinrichtungen.

Karlsruhe kann auf eine Reihe bedeutender Museen verweisen: Wer sich für Medienkunst interessiert, ist beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) bestens aufgehoben. Außer- dem bieten das Badische Landesmuseum, die Staatliche Kunst- halle und das Staatliche Museum für Naturkunde interessante Ausstellungen.

Studienberatung und Information

Sylvia Vogt
(0721) 925-1080
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Moltkestr. 30
76133 Karlsruhe
Deutschland
Dieses Bildungsangebot
auf die Merkliste setzen