Studiengang

Bachelor Betriebliche Bildung

Anbieter:
Zentrum für Wissenstransfer der PH Schwäbisch Gmünd
Ort, Bundesland, Land:
Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, Deutschland
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
B.A. (Bachelor of Arts)
Dauer:
6 Semester
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Das Studium

Anerkannter Hochschulabschluss
Bachelor of Arts (180 ECTS),
Zugang zu einschlägigen Masterstudiengängen möglich.
Bei Interesse kann studienbegleitend die Fortbildungsprüfung „gepr. Berufspädagoge/in“ bei einer IHK abgelegt werden.

Studienziel und –inhalte:

Berufspädagogische Qualifizierung und Professionalisierung des Bildungspersonals in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung

in den Themenfeldern:
- Gestaltung und Begleitung von Lehr-Lernprozessen
- Messen und Beurteilen von Leistungs- und
Kompetenzentwicklung
- Bildungsmanagement
- Interkulturalität und Diversitymanagement
- Institutionelle Beratung und Organisationsentwicklung
- Berufsbildungsforschung

Ziel des Studiums ist es, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Aufbau von Handlungskompetenzen im Feld der betrieblichen Bildung zu erwerben. Die Studierenden lernen komplexe Probleme zu beschreiben und zu analysieren und dabei theoretisches Grundlagenwissen mit Handlungswissen zu verknüpfen.


Prof. Dr. Uwe Faßhauer
Studiengangleiter

Berufsbild und Karrierechancen

Gestiegene Anforderungen im Berufsleben erfordern höhere Qualifikationsprofile. Durch den Abschluss des B.A. Betriebliche Bildung werden die AbsolventInnen zu Expertinnen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Der Zuwachs an Handlungskompetenz kann die Beschäftigungssituation sichern und weitere Möglichkeiten eröffnen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Studiengangs orientieren sich an den aktuellen Bedarfen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Die Aufnahme des berufsbegleitenden Studiengangs trägt zu einer langfristigen Sicherung des bisherigen Arbeitsplatzes bei.

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind nach dem Studium befähigt, selbständig und auf wissenschaftlicher Grundlage an theoretischen und praktischen Problemen der betrieblichen Bildung zu arbeiten und entsprechende Bezüge zu verschiedenen Tätigkeitsfeldern herzustellen.

Zielgruppe:

  • Aus- und WeiterbildnerInnen
  • PersonalentwicklerInnen
  • BeraterInnen in der Aus- und Weiterbildung
  • Beauftragte für Bildungs- und Qualitätsmanagement
  • Lehrende an beruflichen Einrichtungen

Studienplan und Studienschwerpunkte

Der Studiengang ist in 7 Modulen organisiert. Modul 1 und 2 konzentrieren sich inhaltlich auf die Gestaltung und Evaluation berufspädagogisch-/ betrieblicher Lernprozesse.

Modul 5 greift die organisationale Ebene betrieblicher Bildungsprozesse auf und Modul 6 beschäftigt sich aus einer wissenschaftlichen Perspektive heraus mit aktuellen berufspädagogischen Fragestellungen.

Parallel zu diesen 4 Modulen werden Modul 3 und 4 im Rahmen von zwei betrieblichen Projekten im Prozess der Arbeit absolviert.

Modul 7 bietet den Rahmen zur Erstellung der Bachelorarbeit.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.

Kosten:

Modell 1: Gesamtes Curriculum (30 Monate) Ohne Anrechnung von Vorleistungen

  • Studium: 15.000 €
  • Prüfungsgebühr B.A. Thesis: 900 €
  • Prüfungsgebühr „geprüfter Berufspädagoge“ (IHK): 600 €

Modell 2: Anrechnung des Fortbildungsberufs „geprüfte/r Berufspädagoge/in“

  • Studium: 7.500 €
  • Prüfungsgebühr B.A. Thesis: 900 €

Zugangsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife oder
  • Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung gem. § 59 Abs. 1 Landeshochschulgesetz (LHG) für Meister und Absolventen gleichwertiger beruflicher Fortbildungen.
    • Vorausgesetzt wird der Nachweis einer beruflichen Fortbildung gemäß § 59 Abs. 1 Landeshochschulgesetz. *Lesen Sie dazu den Abschnitt "Berufliche Fortbildung".
    • Mehrjährige Tätigkeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung
    • Teilnahme an einem Beratungsgespräch über Inhalt, Aufbau und Anforderungen des angestrebten Studienganges bei dem Studiengangsleiter.
    • Bestehendes Arbeitsverhältnis, da ein Teil der Studienleistung im Arbeitsprozess erbracht wird.

Berufliche Fortbildung

Eine berufliche Fortbildung liegt vor bei beruflich Qualifizierten die:

  • eine Meisterprüfung
  • eine der Meisterprüfung gleichwertige berufliche Fortbildung im erlernten Beruf nach dem Berufsbildungsgesetz, nach der Handwerksordnung oder einer sonstigen öffentlich-rechtlichen Regelung (§ 4 BerufsHZVO)
  • eine sonstige berufliche Fortbildung, sofern sie durch Rechtsverordnung nach Satz 4 als gleichwertig festgestellt ist (§ 5 BerufsHZVO)
  • eine Fachschule im Sinne des § 14 des Schulgesetzes erfolgreich abgeschlossen haben.

Interessenten ohne Hochschulgangsberechtigung

Interessenten, die zum Zeitpunkt des Studienbeginns noch keine Hochschulzugangsberechtigung besitzen, haben die Möglichkeit ein Kontaktstudium zum/r „Aus- und Weiterbildungspädagogen/in“ oder zum/r „geprüften Berufspädagogen/in“ zu absolvieren.

Studienorganisation:

Die Präsenzzeiten finden an ca. 35 Seminarwochenenden jeweils Freitags 14:00-21:00 Uhr und Samstags 08:00-17:00 Uhr in einem vier-wöchentlichen Rhythmus statt. Alle Präsenzwochenenden finden an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd statt. Diese zeitliche Studienstruktur ermöglicht auch eine überregionale Teilnahme an diesem Studiengang.

Das Triale Modell:

Der berufsbegleitend organisierte Studiengang integriert drei Lernorte: Hochschule, Weiterbildungs- einrichtung und Betrieb.

Die Inhalte des Fortbildungsberufs „Aus- und Weiterbildungspädagoge/in IHK“ bzw. „geprüfte/r Berufspädagoge/in IHK“ sind integrierter Bestandteil des Curriculums. Die praxisorientierten Inhalte werden von Seiten der Hochschule um eine wissenschaftlich fachsystematische Bearbeitung berufspädagogischer Fragestellungen ergänzt.

Ein weiteres zentrales Merkmal des Studiengangmodells ist die curriculare Integration betrieblicher Projekte und die damit verbundene Anerkennung von Arbeitszeit als Lernzeit. Die Themen der Projekte werden von den Studierenden in Absprache mit ihrem Unternehmen gewählt. Diese Lernform ermöglicht das Lernen an realen Projekten am Arbeitsplatz.

Darüber hinaus unterstützen persönliche Lernbegleiter die Studierenden während der gesamten Studiendauer sowohl bei bei der Durchführung der betrieblichen Projekte als auch im Rahmen von ressourcen- und lösungsorientierter Beratung bei Herausforderungen im Studiengang.

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Informationsmaterial
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Der Anbieter

Das Zentrum für Wissenstransfer der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wurde als gGmbH der PH gegründet. Die Gemeinnützigkeit des ZWPH steht im Vordergrund unseres Denkens. Unser Bestreben ist es, wissenschaftliche Bildung in die Breite zu tragen und Berufstätigen die Chance zu eröffnen, neben der Berufstätigkeit einen wissenschaftlichen Bildungs- abschluss zu erreichen.

Das ZWPH versteht sich als Einrichtung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in der Pflicht, praxisnahe Bildungsangebote auszubringen, um demographischen Veränderungen und den sich ständig im Wandel befindlichen Anforderungen an berufliche Qualifikationsprofile begegnen zu können. Diese Änderungen führen zu einem stetig wachsenden Fort- und Weiterbildungsbedarf.

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd sieht sich als bildungswissenschaftliche Hochschule in besonderer Weise gefragt, diesen Bedarf zu decken, und hat daher das Zentrum für Wissenstransfer der PH Schwäbisch Gmünd (ZWPH) gegründet, das in Form einer gemeinnützigen GmbH betrieben wird.

Studienberatung und Information

Richard Meckes
07171/983-475
Zentrum für Wissenstransfer der PH Schwäbisch Gmünd
Oberbettringer Straße 200
73525 Schwäbisch Gmünd
Deutschland
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