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Datum: 2006-10-18

FH St. Pölten: Gewinner des HoerSpiel-Wettbewerbes

Mehr als 40 Beiträge wurden eingereicht.

Der Wettbewerb
Der Wettbewerb HoerSpiel zum kreativen Umgang mit Sprache, Geräuschen und Musik wurde von der FH St. Pölten in Zusammenarbeit mit Musik Aktuell Niederösterreich in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben. Mehr als 40 Beiträge aus allen im Medienbereich aktiven österreichischen Fachhochschulen, sowie aus Berlin, Düsseldorf, Münster, Basel, Zürich und zahlreichen weiteren Städten im deutschsprachigen Raum wurden eingereicht.

Die GewinnerInnen
In der Kategorie Studierende ging der erste Preis an Birgit Schumann und Claudia Wohlmuth (FH Hagenberg, Studiengang DM). In Ihrer Produktion „Der Mensch“ geben Sie eine witzig, ironische Einführung in die menschliche Anatomie und setzen dabei Sprache, Geräuscheffekte und Musiksamples effektvoll zueinander in Beziehung.
Der zweite Platz ging an Martin Schiske und Simon Zehentner (FH Salzburg, Studiengang DTV), die Goethes Zauberlehrling in einer aktuellen musikalischen Aufmachung neu interpretierten.
Den dritten Platz haben Vera Hartner, Martin Wolf und Norbert Bichler (FH St. Pölten, Studiengang Telekommunikation und Medien) mit ihrem Projekt „Guernica“ errungen, in der der Nachtwächter eines Museums in das berühmte Gemälde förmlich eintaucht, die Kriegsszene hautnah miterlebt, eher er schlussendlich doch wieder in der Realität landet.

In der offenen Kategorie, bei der auch Profis ohne jede Altersbeschränkung einreichen konnten, wurden zwei dritte Plätze vergeben: Die aus Münster stammenden Hörspielproduzenten Tobias Michael und Andreae Jäckering erzählen in ihrem klassischen Hörspiel „Exomnis Noctis / Schlaflose Nächte“ die Geschichte des von nächtlichem Lärm geplagten Herrn von Blumenberg und seinem musikbegeisterten Kontrahenten. Elfriede und Jörg Piringer aus Wien kontrastieren in ihrer preisgekrönten Einreichung „das notizbuch der elisabeth h.“ ein auf dem Dachboden gefundenes, akribisch geführtes Tagebuch mit experimentellen Klängen und Geräuschen. Der erste Preis geht an den in Polen geborenen und in Düsseldorf lebenden Komponisten Christian Banasik. In seiner Komposition „Letzte Gebärde offener Münder“ zerlegt er Sprache in kleinste Einzelteile, um diese musikalischen Kriterien folgend, zu einer rhythmischen Sprach-Klang-Collage neu zusammenzusetzen.


Hörspiele zum "Nachhören"
Die prämierten Hörspiele werden in den kommenden Wochen im Campus Radio der Fachhochschule St. Pölten gesendet und unter http://medienarchiv.fh-stpoelten.ac.at online zugänglich gemacht.

(Foto: GewinnerInnen Kategorie Studierende)

Link: http://www.fh-stpoelten.ac.at/

Rückfragehinweis:
FH St. Pölten
Christine Berzsenyi
Tel: 02742/313 228 - 266
Email: christine.berzsenyi@fh-stpoelten.ac.at