Der Studiengang Soziale Arbeit an der HSD Hochschule Döpfer ist generalistisch ausgerichtet und führt Sie umfassend an die vielfältigen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit heran. Sie erwerben neben
praxisnahen Fachkenntnissen in den Bereichen klinische Sozialarbeit, Soziologie, Sozialrecht, Sozialwirtschaft, Pädagogik und Psychologie auch umfangreiche Kompetenzen im Bereich Kommunikation, Beratung, Führung und Management.
Spezialisieren Sie sich und werden zur*m
Expert*in in "Ihrem" Bereich der Sozialen Arbeit! Im Studiengang B.A. Soziale Arbeit an der HSD Hochschule Döpfer können Sie entweder als “Generalist*in” einen Einblick in sämtliche Bereiche bekommen – oder Sie wählen optional bis zum 2. Fachsemester einen der untenstehenden Schwerpunkte, den Sie ab dem 4. Fachsemester besuchen, und setzen Ihren Studien- und Ausbildungsschwerpunkt genau in den Bereich, in den Sie sich entwickeln möchten.
Professionell Handeln in der offenen Kinder- und JugendarbeitIm Schwerpunkt Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) vertiefen Sie Ihre Handlungskompetenzen für Arbeitsfelder wie Jugendzentren, Jugendverbände, Jugendringe sowie kommunale Jugendpflege. Auch mobile Jugendarbeit – etwa Streetwork und aufsuchende Arbeit mit spezifischen Zielgruppen – wird praxisnah thematisiert. Sie beschäftigen sich mit professioneller Beziehungsarbeit in offenen Settings, mit geeigneten Methoden und Angebotsformaten sowie der Frage, wie Wirksamkeit eingeschätzt werden kann. Ein weiterer Fokus liegt auf Schutzkonzepten und professioneller Reflexion. Zentraler Aspekt dieses Schwerpunkts ist eine enge Theorie-Praxis-Verzahnung in der wir internationale Impulse einbringen und Ihnen Möglichkeiten für Exkursionen und Praktika im Ausland bieten.
Professionell Handeln in Kita und SchuleDieser Schwerpunkt bereitet Sie auf Tätigkeiten an Bildungsorten vor – von Schulsozialarbeit und Kita-Sozialarbeit über Ganztag und Hort bis hin zu Leitungsaufgaben in der Kita. Sie klären Aufgabenprofile und Abgrenzungen zu anderen Professionen und entwickeln Kompetenzen für tragfähige Bildungs- und Erziehungspartnerschaften. Zentrale Themen sind Kinderschutz, Schutzkonzepte und die Reflexion von Macht in pädagogischen Kontexten. Darüber hinaus setzen Sie sich damit auseinander, wie Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik zur Reduktion sozialer Ungleichheit beitragen und Bildungsgerechtigkeit fördern können. Durch Hospitationen in Kooperationseinrichtungen lernen Sie unterschiedliche Praxiskonzepte kennen – und profitieren von einem Arbeitsfeld, das sich durch den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung dynamisch weiterentwickelt.
Professionell Handeln in der kommunalen JugendhilfeIm Schwerpunkt kommunale Jugendhilfe erhalten Sie einen fundierten Einblick in Strukturen, Aufgaben und Handlungslogiken kommunaler Verwaltung und Jugendhilfe – z. B. im Jugendamt, im Allgemeinen Sozialdienst (ASD), in der SPFH, in der Erziehungs- und Familienberatung sowie im Kinder- und Jugendschutz. Sie lernen, wie kommunale Hilfeplanung funktioniert, wie Hilfeplangespräche vorbereitet und geführt werden und welche Rolle Fallarbeit und Case-Management in der Praxis spielen. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, wie Jugendhilfe Familien in belastenden Situationen unterstützt und wie die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Stellen und freien Trägern gelingt. Die Lehre ist stark praxisorientiert: Dozierende mit ASD-Erfahrung bringen Fallbeispiele aus dem Berufsalltag ein, sodass Sie professionelles Vorgehen realitätsnah erproben können.
Professionell Handeln mit/durch MedienpädagogikDieser Schwerpunkt richtet sich an alle, die Medienbildung und digitale Lebenswelten professionell in der Sozialen Arbeit gestalten möchten – etwa in Medienprojekten, in Jugendverbänden, in der offenen Jugendarbeit mit Gaming- oder Digitalfokus, im Jugendmedienschutz oder in der Beratung von Eltern und Lehrpersonen. Sie befassen sich mit der Entwicklung der Medienpädagogik von analogen zu digitalen Formaten und lernen aktuelle Trends und Herausforderungen im Umgang mit digitalen Medien einzuordnen. Dabei geht es auch um den sinnvollen Einsatz von Gaming und Making, um Möglichkeiten von KI/AI und Virtual Reality sowie um Fragen digitaler Ethik. Zusätzlich vertiefen Sie (digitale und analoge) Spielpädagogik als praxisrelevantes Handlungsfeld. Durch Kooperationen – z. B. mit dem Landesfachverband Medienbildung Brandenburg (LMB) – profitieren Sie von aktueller Expertise, Tools und Equipment sowie von geförderten dualen Praxisstellen.
