Es geht los mit dem Themenbereich
„Stress und Entspannung“, wo insbesondere die Grundlagen zu biologischen Aspekten, Stress, Stressmanagementtraining und Entspannung in den Fokus rücken. Du erfährst beispielsweise, was Stress eigentlich genau ist, wie dieser entsteht und auch, wie man ihn wieder abbauen kann. Auch die Entspannung selbst lernst du grundlegend kennen wie etwa verschiedene Formen durch Schlaf, Bewegung, Atmung oder soziale Kontakte.
An diese solide, thematische Basis knüpfst du nun mit dem Modul
„Entspannungsverfahren“ an. Das Planen und Durchführen von Entspannungskursen rückt somit ins Zentrum. Zunächst geben wir dir ein breites Spektrum an wertvollen Informationen über Entspannungstechniken an die Hand, dazu gehören unter anderem mentale Techniken wie Körperschulungen, Fantasiereisen, Meditationen und autogenes Training nach Schultz sowie die körperorientierten Techniken progressive Muskelrelaxation, Yoga, Feldenkrais oder Tai Chi. Auch Partner- und Gruppenmethoden werden vorgestellt.
Dein bisher erworbenes Fachwissen schulen wir in dem zweitägigen Live-Online-Seminar
„Entspannungstraining“ praxisnah und mit erfahrungsbasierten Tipps und Tricks für den Berufsalltag von unseren branchenerprobten Dozenten. Konkret werden die wichtigsten Techniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training etc. geübt.
Mit dem darauf aufbauenden Modul zum Thema
„Stress und Burnout“ verlagert sich der Schwerpunkt von Entspannungstechniken hin zur Burnout-Prävention. Dabei setzt du dich unter anderem mit Merkmalen, Ursachen und Wirkungen von Stress auseinander, lernst verschiedene Ressourcen zur Stressreduktion und Burnout-Prophylaxe kennen und beleuchtest die neurologischen Grundlagen der Stressreaktion – etwa das zentrale Nervensystem, das limbische System oder das Immunsystem. Dabei befasst du dich unter anderem mit den ätiologischen Faktoren und der Abgrenzung von Burnout und Depressionen.
Im nächsten Schritt tauchst du im Rahmen der
Burnout-Prävention in die arbeitswissenschaftliche Belastungsforschung ein, ein großer Begriff, hinter dem zum Beispiel die Abgrenzung von Krankheit und Gesundheit, die Erläuterung von BGM und BGF sowie der Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung und Krankheit stehen. Abrundend bringen wir dir arbeitswissenschaftliche Modelle zur Entstehung von Stress näher, die dir helfen sollen, den Menschen als Ganzes und als Teil der Arbeitswelt zu verstehen und ebenso, welche physischen und psychischen Kräfte auf ihn einwirken und welche Möglichkeiten zur Kompensation bestehen.
Aufbauend auf dein bisher in der Stress- und Burnout-Coach-Ausbildung erworbenes Fachwissen zu Stress, Entspannung und Burnout widmest du dich jetzt den Inhalten
„Stressbewältigung und Burnoutprophylaxe“ und steigst damit in die praktische Umsetzung des Burnout-Coaching ein. Dazu stellen wir dir verschiedene Ansätze und Methoden zu diesem Thema vor und zeigen dir einige Coaching-Tools wie die Verhaltenstherapie oder die Transaktionsanalyse. Dann statten wir dich mit theoretischem und praktischem Wissen zum instrumentellen Stressmanagement aus, das dir helfen wird, in der Zukunft Burnout-Betroffene zu coachen.
Es stehen außerdem diverse Trainings- und Schulungsmöglichkeiten zum Burnout-Coaching zur Verfügung, deren Verständnis und Beherrschung du dir in der Stress- und Burnout-Coach-Ausbildung aneignest: Auch durch effektives Zeit- und Selbstmanagement kann aufkommender Druck reguliert und Stress somit vermieden werden. Abschließend nehmen wir gemeinsam die
Umsetzung von Stressbewältigungstrainings ins Visier, wo besonders der praktische Teil deiner Tätigkeit im Fokus steht.
