Zu Beginn der ersten Selbstlernphase steigst du in das Fachgebiet der
Sporternährung ein und erfährst, welche Bedeutung sie für Leistungsfähigkeit und Gesundheit besitzt, wie sich die Disziplin entwickelt hat und welche Trends das Feld aktuell prägen. Direkt im Anschluss folgt das physiologische Fundament: Du beschäftigst dich mit den physiologischen Grundlagen körperlicher Aktivität, mit der Bewegungsphysiologie und dem Belastungsstoffwechsel.
Dazu gehört der Muskelstoffwechsel ebenso wie die
Grundprinzipien des Trainings. Besonderes Augenmerk legen wir auf den Energiestoffwechsel unter Belastung. Nur wer versteht, aus welchen Quellen der Körper bei welcher Intensität und Dauer seine Energie bezieht, kann Ernährungsstrategien fachlich begründet ableiten, statt sie nach Bauchgefühl zu empfehlen.
Darauf aufbauend geht es in den Themenkomplex
Ernährung im Sport. Du lernst die allgemeinen Empfehlungen der maßgeblichen Fachgesellschaften kennen. Nicht nur, um sie wiederzugeben, sondern auch, um sie einordnen und kritisch bewerten zu können. Wo stimmen die Positionen überein, wo weichen sie voneinander ab, und woran liegt das? Anschließend widmen wir uns der Bedeutung der Makro- und Mikronährstoffe sowie der Flüssigkeit im sportlichen Kontext. Du erfährst, wie sich der Bedarf je nach Trainingsphase verändert und welche Ernährungsstrategien in Vorbereitung, Wettkampf und Regeneration jeweils sinnvoll sind.
Ein zentraler Ausbildungsschwerpunkt ist die
sportartspezifische Betrachtung. Vom Ausdauersport über den Kraftsport bis hin zu Mannschaftssportarten arbeiten wir die jeweiligen ernährungsphysiologischen Anforderungen heraus. Du lernst, den individuellen Nährstoffbedarf nach Sportart, Belastungsintensität und Trainingsphase zu analysieren und zu bestimmen und daraus individuelle Ernährungspläne für unterschiedliche sportliche Anforderungen und Zielsetzungen zu entwickeln.
Warum lässt die Leistung nach, und was lässt sich dagegen tun? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Themenblocks
Ermüdung im Sport. Wir betrachten die Ursachen und die zugrunde liegenden Mechanismen der Ermüdung und leiten daraus ernährungsbezogene Gegenmaßnahmen ab. Du entwickelst ein Verständnis dafür, welche Ermüdungsfaktoren überhaupt ernährungsbedingt beeinflussbar sind und welche nicht.
Den Abschluss bildet die
Ernährungskommunikation im Sport. Fachlich richtige Empfehlungen entfalten nur dann Wirkung, wenn sie beim Gegenüber ankommen. Deshalb beschäftigst du dich mit den besonderen Herausforderungen, die die Kommunikation von Ernährungsempfehlungen an Sportler mit sich bringt – von hartnäckigen Überzeugungen aus dem Trainingsumfeld bis zu widersprüchlichen Informationen aus sozialen Medien.
